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Kassensystem mit TSE für Werkstätten

Wer im Laden Bargeld annimmt, braucht seit der Kassensicherungsverordnung eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung. In RepairVision ist die Kasse Teil derselben Anwendung, in der auch die Reparaturaufträge liegen. Jeder Beleg wird über eine Cloud-TSE signiert, der Bon läuft über einen gewöhnlichen Netzwerkdrucker, und der Tagesabschluss schreibt den Kassenbestand fort. Zusätzliche Hardware brauchen Sie dafür nicht.

Überblick

Die Kasse ist Teil von RepairVision und kein angehängtes Fremdprogramm. Jeder Beleg wird über eine Cloud-TSE von fiskaly signiert, so wie es die Kassensicherungsverordnung verlangt. Zusätzliche Hardware brauchen Sie dafür nicht: Die technische Sicherheitseinrichtung wird bei der Einrichtung angelegt, personalisiert und aktiviert, jede Kasse meldet sich anschließend selbst dort an.

Kassiert wird über Lagerartikel, die Sie per Name, Artikelnummer oder EAN finden und die beim Verkauf direkt vom Bestand abgehen, oder über freie Positionen mit eigenem Preis und Steuersatz. Bezahlt wird bar mit Rückgeldrechner oder mit Karte. Der Bon entsteht als PDF im 80-Millimeter-Format mit QR-Code und lässt sich über einen Netzwerkdrucker mit ESC/POS ausgeben. Ist die TSE einmal nicht erreichbar, entsteht der Beleg trotzdem, mit dem Ausfallvermerk, den die Verordnung dafür vorsieht.

Kassenbelege sind unveränderlich. Eine Korrektur läuft immer über einen eigenen Storno-Beleg, der ebenfalls signiert wird und verkaufte Artikel zurück ins Lager bucht. Zum Geschäftsschluss fasst der Kassenabschluss alle Belege und Barbewegungen zusammen: Sie sehen Umsatz, Bar- und Kartenanteil, Einlagen und Entnahmen sowie den rechnerischen Bestand, tragen den gezählten Bestand ein und bekommen die Differenz ausgewiesen. Der Bestand wird auf den nächsten Tag fortgeschrieben.

Für die Kassennachschau steht der DSFinV-K-Export bereit, und die Tageseinnahmen lassen sich als Einnahmebeleg an Lexware übergeben. Was RepairVision Ihnen nicht abnehmen kann: Die Meldung Ihrer elektronischen Kasse an das Finanzamt nach §146a Abs. 4 AO müssen Sie selbst über ELSTER erledigen.

Die Kasse ist ein Zusatzmodul und kostet 15 € im Monat.

Was die Kassensicherungsverordnung verlangt

Elektronische Kassensysteme müssen jeden Geschäftsvorfall unveränderbar aufzeichnen und einzeln signieren. Zuständig dafür ist die technische Sicherheitseinrichtung, kurz TSE. Sie hängt sich zwischen Kasse und Aufzeichnung und versieht jeden Vorgang mit Zeitstempel, Signaturzähler und Signatur. Nachträglich lässt sich damit nichts mehr ändern, ohne dass es auffällt.

Dazu kommt die Belegausgabepflicht. Für jeden Vorgang muss ein Beleg entstehen und dem Kunden angeboten werden, ob er ihn mitnimmt, ist seine Sache. Und bei einer Kassennachschau muss der Betrieb die Aufzeichnungen in einem festgelegten Format herausgeben können. Dieses Format heißt DSFinV-K.

Das klingt nach viel und ist im Alltag trotzdem unauffällig, wenn die Kasse es von sich aus erledigt. Genau darum geht es auf dieser Seite: Was RepairVision übernimmt und was in Ihrer Verantwortung bleibt.

Cloud-TSE statt Zusatzhardware

RepairVision nutzt eine Cloud-TSE von fiskaly. Es gibt also keinen USB-Stick, der verloren geht, keine SD-Karte, die nach drei Jahren abläuft, und keine Kassenschublade mit eigenem Rechner darin.

Bei der Einrichtung hinterlegen Sie den fiskaly-Zugang, danach legt RepairVision die Sicherheitseinrichtung an, personalisiert sie und aktiviert sie. Anschließend melden Sie jede Kasse mit Namen und Seriennummer an, und sie registriert sich selbst an der TSE. Zum Ausprobieren gibt es eine Testumgebung, die Sie vor dem Echtbetrieb abschalten. Alle Zugangsdaten liegen verschlüsselt in Ihrer Instanz, und die Kasseneinstellungen darf nur ändern, wer die entsprechende Berechtigung hat.

Wer mehrere Standorte betreibt, legt je Standort eigene Kassen an. Jede führt ihren eigenen Bestand und ihre eigenen Abschlüsse.

Kassieren im Alltag

Ein Verkauf entsteht aus zwei Quellen. Entweder aus dem Lager: Sie suchen den Artikel über Name, Artikelnummer oder EAN, und der Bestand in der Warenwirtschaft geht mit dem Verkauf automatisch herunter. Oder als freie Position, wenn es um eine Dienstleistung geht oder um etwas, das nicht im Lager geführt wird. Preis und Steuersatz geben Sie dann selbst an.

Bezahlt wird bar oder mit Karte. Bei Barzahlung rechnet die Kasse das Rückgeld aus, was den häufigsten Fehler an der Theke abstellt. Danach wird der Beleg an der TSE signiert, und das Bon-PDF öffnet sich im 80-Millimeter-Format mit QR-Code. Ausdrucken können Sie es über jeden ESC/POS-fähigen Bondrucker im Netzwerk.

Sollte die TSE einmal nicht erreichbar sein, etwa weil die Leitung hängt, bricht der Verkauf nicht ab. Der Beleg entsteht trotzdem und trägt den Ausfallvermerk, den die Verordnung für diesen Fall vorsieht. Sie können also weiter kassieren.

Storno, Kassenabschluss und Kassenbestand

Ein Kassenbeleg lässt sich nicht nachträglich ändern, das ist der Kern der ganzen Vorschrift. Eine Korrektur läuft deshalb über einen eigenen Storno-Beleg: Sie suchen den ursprünglichen Beleg heraus und stornieren ihn, worauf ein signierter Gegenbeleg über den negativen Betrag entsteht und die verkauften Artikel zurück ins Lager gebucht werden. Jeder Beleg lässt sich genau einmal stornieren, und Storno-Belege selbst sind nicht stornierbar.

Zum Geschäftsschluss machen Sie den Kassenabschluss, den Z-Bon. Die Vorschau zeigt Umsatz, Bar- und Kartenanteil, Einlagen und Entnahmen sowie den rechnerischen Bestand. Sie zählen die Kasse, tragen den gezählten Betrag ein und bekommen die Differenz ausgewiesen, die Sie in der Bemerkung erklären können. Mit dem Abschluss werden alle offenen Belege festgeschrieben und der gezählte Bestand als Anfangsbestand des nächsten Tages übernommen.

Wechselgeld auffüllen oder Bargeld zur Bank bringen buchen Sie als Einlage oder Entnahme, immer mit Begründung. Abschluss und Barbewegungen setzen eine eigene Berechtigung voraus, die Sie nicht jedem Mitarbeiter geben müssen.

Kassennachschau und was Sie selbst erledigen

Für die Kassennachschau erzeugt RepairVision den DSFinV-K-Export. Der Prüfer bekommt damit die Aufzeichnungen in dem Format, das er erwartet, und Sie müssen nichts von Hand zusammenstellen.

Die Tageseinnahmen lassen sich zusätzlich als Einnahmebeleg an Lexware übergeben, sodass sie im Rechnungswesen und in der Buchhaltung landen, ohne dass jemand Zahlen abtippt.

Eine Sache kann Ihnen keine Software abnehmen: Elektronische Kassensysteme müssen dem Finanzamt gemeldet werden, das schreibt §146a Absatz 4 der Abgabenordnung vor. Diese Meldung läuft über ELSTER und ist Ihre Aufgabe. Die dafür nötigen Angaben, also Art der Kasse, Seriennummer und Angaben zur TSE, finden Sie in den Kasseneinstellungen.

Vorteile der Kassensystem

  • Cloud-TSE über fiskaly, ohne zusätzliche Hardware
  • Bon als PDF im 80-mm-Format, Ausgabe über ESC/POS-Netzwerkdrucker
  • Storno nur über signierten Gegenbeleg, Bestand wird zurückgebucht
  • Kassenabschluss mit Zählprotokoll und fortgeschriebenem Bestand
  • Bareinlagen und Entnahmen mit Begründung protokolliert
  • DSFinV-K-Export für die Kassennachschau
  • Mehrere Kassen je Standort, Einnahmebeleg an Lexware
  • Als Zusatzmodul für 15 €/Monat buchbar

Getrennte Kasse oder Kasse im selben System

Viele Werkstätten betreiben eine Kasse neben der Werkstatt-Software, weil beides aus verschiedenen Ecken gewachsen ist. Das funktioniert, kostet aber jeden Tag ein bisschen.

SituationSeparate KasseKasse in RepairVision
Verkauf eines LagerartikelsIn der Kasse eintippen, danach in der Warenwirtschaft von Hand ausbuchen. Oder es vergessen.Artikel über Name, Nummer oder EAN suchen, der Bestand geht mit dem Verkauf automatisch herunter.
Technische SicherheitseinrichtungEigene Hardware je Kasse, die angeschafft, gewartet und irgendwann ersetzt wird.Cloud-TSE, wird bei der Einrichtung angelegt und aktiviert. Nichts, was am Tresen kaputtgehen kann.
Reparatur kassierenBetrag aus der Werkstatt-Software ablesen und in der Kasse neu eingeben.Der Vorgang liegt im selben System, Sie kassieren ihn direkt.
Kassenbestand über die TageJeder Tag beginnt bei null oder wird auf einem Zettel weitergeführt.Der gezählte Bestand wird beim Abschluss auf den nächsten Tag fortgeschrieben, Differenzen sind dokumentiert.
KassennachschauExport aus einem System, Belege aus dem anderen, und die Zuordnung macht jemand von Hand.Ein DSFinV-K-Export aus derselben Anwendung, in der auch die Aufträge liegen.
Tageseinnahmen in der BuchhaltungSumme abtippen oder eine Datei exportieren und wieder einlesen.Einnahmebeleg geht auf Wunsch direkt an Lexware.

Häufige Fragen zur Kassensystem

Brauche ich zusätzliche Hardware für die TSE?

+

Nein. RepairVision arbeitet mit einer Cloud-TSE von fiskaly, es gibt also keinen USB-Stick und keine SD-Karte, die angeschafft, getauscht oder gewartet werden müssten. Was Sie brauchen, ist eine Internetverbindung und, falls Sie Bons drucken möchten, einen ESC/POS-fähigen Bondrucker im Netzwerk.

Was passiert, wenn die TSE gerade nicht erreichbar ist?

+

Der Verkauf läuft weiter. Der Beleg wird trotzdem erzeugt und trägt den Ausfallvermerk, den die Kassensicherungsverordnung für genau diesen Fall vorsieht. Sie stehen also nicht mit einer Schlange vor dem Tresen und einer Kasse, die nichts tut.

Kann ich einen falschen Beleg korrigieren?

+

Ändern lässt sich ein Kassenbeleg nicht, das ist so gewollt. Sie stornieren ihn stattdessen, und es entsteht ein eigener, ebenfalls signierter Gegenbeleg über den negativen Betrag. Verkaufte Artikel wandern dabei zurück in den Lagerbestand. Jeder Beleg lässt sich genau einmal stornieren.

Muss ich meine Kasse beim Finanzamt melden?

+

Ja. Nach §146a Absatz 4 der Abgabenordnung müssen elektronische Kassensysteme dem Finanzamt gemeldet werden, und zwar über ELSTER. Das ist Ihre Aufgabe und nicht Teil der Software. Die dafür nötigen Angaben zu Kasse und Sicherheitseinrichtung finden Sie in den Kasseneinstellungen.

Funktioniert die Kasse an mehreren Standorten?

+

Ja. Sie legen beliebig viele Kassen an und ordnen sie Standorten zu. Jede Kasse führt ihren eigenen Bestand, hat eigene Abschlüsse und registriert sich einzeln an der TSE. In der Live-Demo läuft das mit zwei Standorten und zwei Kassen, jede mit eigenem Bestand und eigenen Tagesabschlüssen.

Wer darf den Kassenabschluss machen?

+

Das legen Sie selbst fest. Kassenabschluss sowie Bareinlagen und Entnahmen hängen an einer eigenen Berechtigung, die Sie einzelnen Rollen oder einzelnen Mitarbeitern geben. Wer nur kassieren soll, kassiert nur.

Was kostet das Kassensystem?

+

Die Kasse ist ein Zusatzmodul und kostet 15 € im Monat zuzüglich Mehrwertsteuer. Sie lässt sich jederzeit zubuchen. Kosten für die Cloud-TSE rechnen Sie direkt mit fiskaly ab, einen Bondrucker brauchen Sie nur, wenn Sie Bons auf Papier ausgeben möchten.

Kann ich die Kasse ausprobieren, bevor ich echt kassiere?

+

Ja, gleich zweimal. In der Live-Demo klicken Sie sich durch eine gefüllte Kasse mit Belegen und Tagesabschlüssen, ohne etwas einzurichten. Und in Ihrer eigenen Instanz gibt es eine Testumgebung von fiskaly, die Sie erst zum Echtbetrieb abschalten.

Live-Demo · ohne Anfrage

Kassensystem in der Live-Demo

Sie müssen uns dafür nicht schreiben. Melden Sie sich mit den nebenstehenden Daten an, der Link führt Sie direkt in den Bereich Kassensystem einer vollständig gefüllten Installation.

E-Mail
demo@repairvision.de
Passwort
LkENblICgOpRLxH8faR5UKJw

Die Anmeldemaske füllt sich nicht von selbst, kopieren und einfügen. Jede Nacht wird die Demo zurückgesetzt, Sie dürfen dort also alles anlegen, ändern und löschen.

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